Schlafverhalten und Schlafstörungen bei Säuglingen und kleinen Kindern

29 mai 2020
31 mai 2020
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Objectifs

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Verhaltensstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter. In der Fortbildung werden die häufigsten Schlafstörungen besprochen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.


Der erste Teil vermittelt relevantes Wissen um die physiologischen Grundlagen des kindlichen Schlafs. Am folgenden Tag werden darauf aufbauend bindungs- und körperorientierte Wege aufgezeigt, wie Familien rund um belastende Schlafdynamiken begleitet werden können.

Im Rahmen der Weiterbildung wechseln theoretische Wissensvermittlung mit dem Aufzeigen von praktischen Beispielen aus der Praxis ab. Aufgezeigte Wege in der Begleitung werden in der Gruppe erprobt.

Formation

Description

Freitag-Vormittag: 

Bindungs- und körperbasierte Begleitung von Eltern und ihren Kindern rund um kindliche Schlafdynamiken

Allgemeines zur Schlafphysiologie

- Aspekte um die physiologische Variabilität im kindlichen Schlafverhalten

- Diskrepanz zwischen elterlichen Schlaferwartungen und kindlichen Bedürfnissen und die 

Auswirkungen auf die Familiendynamik

- Beeinflussende Faktoren auf die kindliche Schlafregulation im Kontext von elterlichem 

Bindungserleben, Schlafumgebung, äußeren Einflüssen


Freitag-Nachmittag :


Samstag: 

Bindungs- und körperbasierte Begleitung von Eltern und ihren Kindern rund um kindliche Schlafdynamiken

Vorstellen und Erarbeiten verschiedener körper- und bindungsorientierter Methoden der Emotionellen Ersten Hilfe für den Einsatz in akuten Schlafkrisen, basierend auf dem Prinzip der Selbstanbindung und unter Einbindung der Eltern in der Begleitung von kindlichen Schlafthematiken

- empathische Gesprächsarbeit und Stressexploration in Bezug auf das kindliche 

Schlafverhalten zum Verständnis der erlebten Belastung

- Förderung der körperlichen Selbstwahrnehmung

- Beobachten und bewusstes Wahrnehmen des körperlichen Ausdrucks des Kindes und Einsatz 

von haltgebender Berührungsarbeit

- Fallbeispiele aus der Praxis


Sonntag-Vormittag:

Kindliches Trauma, bzw. Störungen, welche sich hinter auftretenden Schlafdynamiken zeigen und wie diese begleitet werden können.

- Prä- und perinatale Belastungen und Ihre möglichen Auswirkung auf den kindlichen Schlaf

- Baby-Körpersprache als Kommunikation 

- Indikationen für Babyzentriertes bzw. Elternzentriertes Arbeiten in der bindungsorientierten 

Traumatherapie

- Konkrete Möglichkeiten der Prozess-Begleitung


Sonntag-Nachmittag:

- Beobachtungen und Erfahrungen aus dem frühen Wochenbett aus Sicht der Hebamme.

- Grundbedürfnisse von Babys und Kleinkindern kennen.

- Kindliches Schreien - Bedeutung des Schreiens und altersgerechte Normen kennen.

- Altersgerechte Wachzeiten kennen und deren optimaler Ablauf.

- "Schlaffallen" erkennen und Ausschleichen.

- Schlafprävention im Wochenbett.

- Fallbeispiele aus der Praxis.

Enseignants

Barbara Walcher

Kinderkrankenpflegerin, Stillberaterin IBCLC Ausbildungsleitung/Referentin/Therapeutin für Emotionelle Erste Hilfe

Caroline Benz

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Entwicklungspädiatrie. Medizinstudium in Zürich. Promotion 1985 an der UZH. Klinische Dozentin UZH 2016. Seit 1995 Leitung der Schlafsprechstunde und seit 2005 Leiterin der entwicklungspädiatrischen Poliklinik der Abteilung Entwicklungspädiatrie, Kinderspital Zürich

Cornelia Reichlin

Biosynthese-Körpertherapeutin, Craniosacraltherapeutin, 
EEH/BKPT-Therapeutin und Ausbildnerin/Supervisorin für Emotionelle Erste Hilfe (EEH) und bindungsorientierte Körperpsychotherapie (BKPT).
Arbeit in eigener Praxis in Basel und Leiterin des EEH-Ausbildungszentrums in der Schweiz. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, was Eltern und/oder Babys brauchen um belastende Erfahrungen zu integrieren oder Wege aus belastenden Situationen im täglichen Leben zu finden. Ihr Schwerpunkt ist die bindungsorientierte körper- und psychotherapeutische Arbeit mit Eltern und Babys auf dem Hintergrund der prä- und perinatalen Traumatherapie. Es liegt ihr am Herzen, Eltern, Babys und Kinder am Anfang des gemeinsamen Lebensweges zu unterstützen, sodass sie auf gut genährtem und gestärktem Boden wachsen können. (www.aavabasel.chwww.corneliareichlin.ch)


 

Danielle Bisig

Frau Bisig ist ausgebildete Medizinische Praxisassistentin und Sozialpädagogin im Behindertenbereich. 2010 hat sie die Ausbildung als dipl. Hebamme abgeschlossen. Ihre persönlichen Interessen gelten der Komplementärmedizin, insbesondere der anthroposophischen Naturheilkunde und deren Ansätze. Die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit von Mutter und Kind, wie auch die Freude als Familie liegen ihr besonders am Herzen. Sie ist Mutter von 2 erwachsenen Söhnen.

Infos principales

Matin
08:45 - 12:15
Après-midi
13:30 - 17:30
Matin
08:45 - 12:15
Après-midi
13:30 - 17:30
Matin
08:45 - 12:15
Après-midi
13:30 - 17:30
Deutsch
Aucune
Membre
740.00 CHF
Non membre
920.00 CHF
Assistant
470.00 CHF

Lieu de formation

FSO SVO - VOLKSHAUS - Zürich
Stauffacherstrasse 60
8004 Zürich
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Secrétariat de la formation continue
Mardi et Jeudi, de 09h00 à 11h00
Rue de Rome 3 | 1700 Fribourg